Wasserfahren
Im Mittelalter waren die Wasserwege, trotz vieler Gefahren, die sichersten und schnellsten Transportwege. Mittlerweile gilt das Wasserfahren mit Weidlingen als anerkanntes UNESCO Weltkulturerbe.
Wasserfahren ist heute eine Rudersportart, die in der Schweiz hauptsächlich auf den grossen Flüssen Rhein, Aare, Reuss und Limmat in den Regionen Aargau, Basel, Bern und Zürich ausgeübt wird.
Den Weidling, einer der ältesten Schiffstypen in Europa, bewegt man mit Ruder und Stachel sowohl auf Flüssen wie auch auf Seen. Die Besatzung im Weidling besteht aus zwei im Schiff stehenden Sportler/innen: einem Steuermann hinten im Boot und einem Vorderfahrer – das nennt man Paarfahren. Ein Weidling kann auch nur durch den Steuermann alleine gefahren werden, und nennt sich dann sinngemäss Einzelfahren. In diesen zwei Wassersport-Disziplinen finden heutzutage Wettkämpfe statt.
Daneben gibt es noch das grössere, ca. 2 Tonnen schwere Langschiff, welches für kleinere und grössere Flussfahrten, internationale Fernfahrten oder für Gesellschaftsausflüge auf Seen und Flüssen eingesetzt werden kann.